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Multiple-Choice-Test #2: Urheber_innenrechte

(Pressemitteilung vom 4. September 2017)

Das Urheber_innenrecht schützt das geistige Eigentum an Schöpfungen auf den Gebieten der Literatur, der Musik, des Films und der bildenden Kunst. Urheber_innen haben in Österreich eine Reihe wichtiger Forderungen, um die ungleiche Verhandlungsposition zwischen Verwerter_innen und Urheber_innen auszugleichen.

Welche sind das? Mehrfachantworten möglich. Einige der Antwortoptionen entsprechen den Forderungen des Kulturrat Österreich. Auf Übereinstimmungen sind wir gespannt

  • Zwingende Beteiligung im Falle der Verfügung über künftige Rechte und Nutzungsarten
  • Gesetzliche Verteilungsregeln für Vergütungsansprüche
  • Einführung eines Copyright-Modells nach anglo-amerikanischem Vorbild
  • Angemessene Vergütung von Online-Nutzungen
  • Abschaffung der cessio legis für Filmschauspieler_innen
  • Regelung der Verfügung über Vergütungsansprüche und Urheberpersönlichkeitsrechte
  • Ausbau der gesetzlichen Auslegungsregeln
  • Gesetzliche Verankerung des „Zweckübertragungsgrundsatzes“
  • Verfahren zur Bestimmung der Angemessenheit von Vergütungen
  • Vertragsanpassungsverfahren durch befugte Vertretungsorganisationen
  • Pauschale Abgeltung durch Buy-out-Verträge
  • Einführung einer Ausstellungsvergütung
  • Freie Vertragsgestaltung statt Urheber_innenvertragsrecht
  • Förderung zeitgenössischer Kunst durch Einnahmen aus der Nutzung freier Werke


Kultur sucht Politik: Öffentliche Diskussion der Antworten mit Kulturpolitiker_innen der wahlwerbenden Parteien

Mittwoch, 20. September 2017, 19 Uhr, Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien

Zuletzt verändert: 08.09.2017 01:51