Arbeitslosenversicherung und Arbeitsrealität
Arbeitslosigkeit und der Weg zum Arbeitsamt (jetzt Arbeitsmarktservice/AMS) sind schon lange ein fester Bestandteil jener Lebensbiografien, die durch unterschiedliche, kurzfristig wechselnde Beschäftigungen geprägt sind. Kunstschaffende sind durch die spezifische Struktur ihrer Arbeitsbedingungen immer schon eine zentrale Klientel in diesem Spektrum – allerdings wird es immer schwieriger für sie, die Voraussetzungen für einen Bezug von Arbeitslosengeld zu erfüllen.
Zentrale Probleme ergeben sich aus mangelhafter Information, aus dem österreichischen Sozialversicherungssystem, der letzten großen AlVG-Novelle sowie einigen begleitenden Richtlinien des AMS. Der Kulturrat Österreich arbeitet seit 2008 intensiv zum Thema.
Texte, Zwischenergebnisse und Überblick
Infobroschüre: Selbstständig - Unselbstständig - Erwerbslos
(Februar 2012)
Infobroschüre für KünstlerInnen und andere prekär Tätige. 3.Ausgabe
Sozialversicherung für KünstlerInnen
(Februar 2012)
Österreichweite Veranstaltungsreihe im Februar und März 2012 zu Arbeitslosen- und Sozialversicherung.
AMS für KünstlerInnen
(Mai 2010)
Österreichweite Veranstaltungsreihe im Mai und Juni 2010 zu Arbeitslosen- und Sozialversicherung (davor und danach erschienen die Ausgaben 1 und 2 der Broschüre Selbstständig - Unselbstständig - Erwerbslos).
Arbeitsergebnisse AMS/ALV 2009
(Juli 2009)
Arbeitsergebnisse zum Thema Arbeitslosenversicherung im ersten Halbjahr 2009.
Un/Selbstständig und erwerbslos?
(13. Mai 2009)
Nachbetrachtungen zur Diskussionsveranstaltung: AMS: Arbeitslosenversicherung und andere Zumutungen. Oder die (Nicht)Vereinbarkeit von selbstständiger/unselbstständiger Arbeit und Arbeitslosenversicherung. Tatort Kulturpolitik #2.
Arbeitslosenversichert und trotzdem nicht anspruchsberechtigt?
(März 2009)
Petition zur umgehenden Änderung der Bundesrichtlinie „Kernprozess Arbeitskräfte unterstützen“ des AMS und Berücksichtigung der Realitäten künstlerischer Arbeit in der ALVG Novelle
Mindestsicherung?
(Mai 2008)
Soziale Sicherheit statt so genannter Mindestsicherung! Kulturrat Österreich lehnt Ministerialentwurf als Etikettenschwindel ab und fordert ein bedingungsloses existenzsicherndes Grundeinkommen!
Arbeitsmarkt: Ohne Service?
(Feature-Ordner)
Überblick zum entsprechenden Agenda-Setting.