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Sozialversicherung für Kunst-, Kultur- und Medienschaffende?

Das österreichische Sozialversicherungssystem baut auf dem Grundsatz einer Pflichtversicherung der Tätigkeit (nicht der Person) auf, d. h. die Versicherungssituation wird durch die Beschäftigungsverhältnisse definiert. Dieses Modell funktioniert dann gut, wenn die Einzelnen einer einzigen Beschäftigung nachgehen oder geringfügige Nebenbeschäftigungen ausüben. Sobald Personen ihren Lebensunterhalt durch verschiedenartige Beschäftigungen verdienen, insbesondere wenn sie quer zum zweigliedrigen System gleichzeitig unselbstständig und selbstständig arbeiten und dadurch mehrere Pflichtversicherungen notwendig werden, wird die Versicherungssituation für die Betroffenen oft intransparent, kompliziert und teilweise inkompatibel zu weiteren Systemen der sozialen Sicherheit (z. B. der Arbeitslosenversicherung). Die Studie zur sozialen Lage der Kunstschaffenden in Österreich - im Auftrag des BMUKK - belegt, dass im Feld der Kunst Mehrfachversicherungen und die mangelnde Kompatibilität von unselbstständiger und selbstständiger Arbeit einen wesentlichen Problemkomplex darstellen. Gleichzeitig gibt es immer weniger (dauerhafte) Anstellungsverhältnisse, dafür wächst die Zahl prekärer Beschäftigungssituationen ohne ausreichende soziale Absicherung.

Texte, Zwischenergebnisse und Überblick

Von der Ruhe vor dem Sturm.
(Text aus dem Bildpunkt Sommer 2011)
Erste Fakten zur Praxis mit dem Künstler_innensozialversicherungsstrukturgesetz. Von Daniela Koweindl

Vom Servicezentrum bei der SVA zur SVA als Servicezentrum.
(Kommentar im Bildpunkt Frühling 2011)
Oder: Wie steht es mit dem Prozess zur Verbesserung der sozialen Lage der Kunstschaffenden? Von Clemens Christl und Daniela Koweindl

Vom Servicezentrum bei der SVA zur SVA als Servicezentrum
(Pressemitteilung vom 1. Februar 2011)
Kleine Änderung mit großer Wirkung? Statement zur feierlichen Eröffnung des Servicezentrums für Sozialversicherungsfragen von Kunstschaffenden am 1.2.2011.

Neujahrsüberraschungen à la KünstlerInnen-Sozialversicherungsstrukturgesetz (KSVSG)
(Praktische Regeln Version 2.0., 11.4.2011)
Erstinformation betreffend Änderungen im Sozialversicherungssystem für KünstlerInnen durch das KünstlerInnensozialversicherungsstrukturgesetz (KSVSG) seit 1.1.2011.

KünstlerInnen-Sozialversicherungsstrukturgesetz
(Stellungnahme zum Ministerialentwurf vom 31.Juli.2010)
Kulturrat Österreich begrüßt das Gesetzesvorhaben. Weitere auch gesetzliche Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage von Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden müssen folgen!

Sozialversicherung und Erwerbsrealität
(5. März 2010)
Erste Schritte zu einer Verbesserung der Situation - für KünstlerInnen? Zwischenbericht zu interministeriellen Verhandlungen unter Einbeziehung der Interessenvertretungen.

Sozialversicherung für KünstlerInnen?
(Dezember 2009)
Bericht zur Diskussionsveranstaltung: Sozialversicherung für KünstlerInnen! Schritte Richtung Sozialversicherung unter einem Dach - oder nicht. Tatort Kulturpolitik #4.

Infotour: Sozialversicherung für KünstlerInnen
(Frühjahr 2009)
Österreichweite Veranstaltungsreihe im Jänner und Februar 2009 zu Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF) und Neuerungen in der SVA.

Künstlersozialversicherungsfonds bleibt Lotteriespiel
(10. März 2008)
Kundgebung anlässlich Beschlussfassung einer gescheiterten Novelle: Zurück an den Start! Keine einzige der vom Kulturrat Österreich seit Jahren geforderten Sofortmaßnahmen ist erfüllt.

Soziale Rechte für alle
(Feature-Ordner)
In Österreich gibt es nach wie vor - und nicht nur! - Kunst- und Kultur- und Medienschaffende, die über keine umfassende soziale Absicherung verfügen. Überblick zum entsprechenden Agenda-Setting.

Zuletzt verändert: 17.04.2012 02:56