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Gemeinsam für Zuverdienstmöglichkeiten zu Arbeitslosengeld!

Du bist auch der Meinung, dass es Arbeitslosengeld als Absicherung trotz geringfügigem Zuverdienst geben muss? Du möchtest etwas dazu beitragen? Wir haben drei Möglichkeiten vorbereitet und Informationen zum Sachstand zusammengestellt. Du bist nicht aus dem Feld Kunst und Kultur, findest das Thema aber auch für deinen Bereich wichtig: Bring deine Perspektive ein! Du magst anders protestieren: Wir freuen uns!

[Update 12.12.2025: Soziale Verschlechterung besiegelt – AMS & Zuverdienstverbot ab 1.1.2026. Wir fordern weiterhin – auch mit Blick auf die nächste Nationalratssitzung – eine Rücknahme der Änderungen im Arbeitslosenversicherungsgesetz (AlVG): Geringfügiger Zuverdienst zum Arbeitslosengeld muss weiterhin möglich sein! Die Social Media Kampagne läuft daher weiter, wir melden uns, sobald wir konkreter wissen, wann es die nächste Chance auf Reparatur gibt]

(1) Unterstützung des Aufrufs: Zuverdienstverbot aufheben!
(2) Beteiligung an der Social Media Kampagne des Kulturrat Österreich
(3) Mails an Regierung und Nationalrat. Die Verantwortlichen freuen sich immer über Post.

Information:

(1) Unterstützung des Aufrufs: Zuverdienstverbot aufheben!

Gemeinsamer Aufruf (Stand 29.4.2026 unterstützt von 1500 Künstler_innen und 160 Kultureinrichtungen und -verbänden)

(Die Unterzeichnung ist abgeschlossen, wer den Aufruf noch unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, diesen über seine_ihre Kanäle zu teilen oder direkt an die Politik zu übermitteln)

Eine gemeinsame Initiative der IG Autorinnen Autoren und des Kulturrats Österreich (ASSITEJ Austria, Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs – ZV, Dachverband der österreichischen Filmschaffenden, Forum Literaturübersetzen Österreich, Forum Österreichischer Filmfestivals, IG Bildende Kunst, IG Freie Theaterarbeit, IG Kultur Österreich, NEKUDAK, Österreichischer Musikrat, Österreichischer Verband der Kulturvermittler:innen, Verband Freier Rundfunk Österreich, VOICE – Verein für Leistungsschutz der SprecherInnen und DarstellerInnen)

(2) Social Media Kampagne #ZuverdienstAMS:

Wir als Kulturrat Österreich posten Statements aus allen Bereichen der Kunst und Kultur. Wir freuen uns, wenn auch ihr euch zahlreich beteiligt und ihr eure eigenen Postings bastelt und postet und die Verantwortlichen taggt. Der Kulturrat Österreich ist aus Ressourcengründen derzeit auf Instagram fokussiert. Das ist aber keine Vorgabe: Postet auf Social Media eurer Wahl, befüllt Websites und gerne auch Podcasts. Eine Vorlage für Typobilder haben wir hier:

(3) Direkte Mails an die Verantwortlichen:

Über Gesetze entscheidet – eh klar – eine Mehrheit im Nationalrat, in der Regel sind das die Abgeordneten der Regierungsparteien. Entsprechend ist auch die Meinung der Parteispitzen der Regierungsparteien zentral. Das Arbeitslosenversicherungsgesetz ressortiert im Sozialministerium unter Ministerin Korinna Schumann. Für Kunst und Kultur zuständig ist das BMWKMS unter Vizekanzler und Minister Andreas Babler. Teilt den Verantwortlichen eure Argumente mit, schickt persönliche Schilderungen wie ihr von dieser Gesetzesänderung betroffen seid. Mailadressen findet ihr hier:

  • ÖVP-Obmann und Bundeskanzler Christian Stocker post@bka.gv.at | email@oevp.at
  • SPÖ-Bundesobmann und Vizekanzler Andreas Babler andreas.babler@bmwkms.gv.at
  • Sozialministerin Korinna Schumann post@sozialministerium.gv.at
  • Neos-Bundesobfrau und Ministerin Beate Meindl-Reisinger post@bmeia.gv.at | kontakt@neos.eu
  • Liste der Abgeordneten zum Nationalrat im Sozialausschuss
  • Liste der Abgeordneten zum Nationalrat im Kulturausschuss

Wer keinen eigenen Text verfassen möchte kann gerne den offenen Brief des Kulturrat Österreich verwenden DE | EN