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Kollektivverträge für Selbstständige?

Eine Initiative zur möglichen Ausweitung des Anwendungsbereichs des europäischen Wettbewerbsrechts seitens der europäischen Kommission

Kollektivverträge zur Sicherstellung von Mindeststandards für Arbeitsverhältnisse inklusive Bezahlung sind bei Unselbstständigen ein lang erprobtes und erkämpftes Instrument. Sogenannte Solo-Selbstständige, in Österreich Ein-Personen-Unternehmen (EPU) genannt, haben kein entsprechendes Schutznetz. Im Gegenteil gilt in der Regel das Kartellrecht (Wettbewerbsrecht): Es schützt den freien Wettbewerb, aber nicht die Selbstständigen vor existenzgefährdend niedrigen Honoraren. Dieser Diskrepanz nimmt sich derzeit (neben vielen Initiativen und Gewerkschaften) auch die europäische Kommission an und hat eine Konsultation der Öffentlichkeit zu diesen Fragen durchgeführt. Nun ist die Europäische Kommission am Zug, aus den Stellungnahmen Schlüsse zu ziehen und entsprechende Schritte zu setzen: Initiative „Tarifverträge für Selbstständige – Anwendungsbereich der EU-Wettbewerbsvorschriften

Stellungnahme Kulturrat Österreich

Stellungnahmen von Mitgliedsverbänden

Stellungnahme IG Bildende Kunst
Stellungnahme IG Übersetzerinnen Übersetzer

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